Archiv für Juni 2009

Kita Bericht vom 24.06.2009

An dem heutigen Tag hatte wir aufgrund der Größe der Gruppe zwei Einsätze geplant. Zunächst hatten wir eine Gruppe die wir schon aus einem vorherigen Einsatz kannten wo wir einige Wochen zuvor Radieschen gesät und Kürbisse gepflanzt hatten. Zunächst gingen wir zusammen mit den Kindern zu den Beeten um die gewachsenen Pflanzen zu begutachten. Die Radieschen sind sehr schnell gewachsen und waren schon fast groß genug zum Essen. Die Sonnenblumen waren bisher nicht gekeimt und die Kürbisse kamen leider nicht so richtig ins Wachsen. Könnte sein, dass hier die Anzuchterde nicht gut genug war, denn die Blätter der Kürbisse hatten von der Keimung an eine gelbliche Färbung, die sich auch nach der Auspflanzung ins Freiland nicht veränderte. Auch in einem anderen Beet mit vermutlich gutem Nährstoffangebot (Indikatorpflanzen: Vogelmiere und Brennnessel) konnten die Kürbisse nicht gut wachsen.
Die Erbsen waren jedoch schon richtig gut gewachsen und wir konnten zusammen viele Schoten aufessen. Den meisten Kindern schmeckten die Erbsen ganz gut, wenige Kinder wollten die Erbsen überhaupt nicht probieren. Dem Anschein nach kannten die meisten auch schon frische Erbsen und wussten wie man sie erntet.

erbsen

Nach der Begutachtung der Beete setzten wir uns hin und unterhielten uns über Blumen im Garten. Die Lieblingsblumen der Kinder waren Mohnblumen, Sonnenblumen, Mohrrübenblume und Lavendel.

Nach der Runde fingen wir an Erdbeerpflanzen einzupflanzen die ein beteiligten Kind von zuhause mitgebracht hatte. Da die Erde noch nicht frei von Wurzeln der gerodeten Büsche war, dauerte das eingraben länger und wir konnten nur die Hälfte der 8 Erdbeerstauden einpflanzen. Anschließend wollten die Kinder in der Höhle spielen und kletterten dort auf alle verfügbaren Stämme und Büsche hinauf. Einige Kinder interessierten sich auch kurz an dem Bienenkasten der in sicherer Entfernung hinter einem Zaun zu sehen ist.

Die zweite Gruppe mit 8 Kindern kannte uns und den Garten noch nicht, so dass wir erstmal eine Kennenlernrunde machten und erzählten ob wir einen Garten nutzen können und was da so alles wächst und was wir am liebsten mögen. Drei Kinder hatten einen eigenen Garten und dort wachsen Äpfel, Erdbeeten und Kirschen, drei andere Kinder haben eine Oma die über einen Garten verfügt, dort sollen Sauerkirschen, Erdbeeten und Äpfel wachsen. Ein Kind hat keinen Zugang zu einem Garten und mag Himbeeren und ein weiteres Kind hat nur Zugang zu einem Balkon.

Nach der Kennenlernrunde machten wir einen kleinen Einsatz im Garten wo wir zunächst ein paar Erbsen gegessen haben und die Gemüsepflanzen in den Beeten bestimmt haben. Anschließend haben wir die restlichen Erdbeerpflanzen gesetzt und gegossen. Die verbliebene Zeit haben die Kinder genutzt um die Höhle zu erforschen.

Kindertagesstättentreffen vom 18.Juni 2009

Das Treffen begann um 9.30 Uhr.
Bei der Begrüßungsrunde stellten wir den Kindern die Pläne für den Tag vor. Diese waren nach Beikraut ziehen das Töpfern von Tonbällchen mit Samen und Erde drin.
Um die Kinder auf den Garteneinsatz einzustellen fragten wir sie nach den ihnen bekannten Blumen. Sie nannten Kirschen, Mohn, Rosen und Tulpen, Löwenzahn und Gänseblümchen. Gefragt nach den Farben von Blumen antworteten sie gelb, rot und blau.
Um einen Bezug zum letzten Treffen herzustellen, bei dem wir uns im Falle dieser Gruppe mit Kürbissen, Zucchini und Erbsen beschäftigt hatten, fragten wir die Kinder nach dem Unterschied zwischen Gemüse und Blumen. Ein Kind antwortete direkt, dass man Blumen nicht essen kann.
Wir zeigten ihnen, wie schnell die von ihnen gesäten Erbsen gewachsen waren und das man die Früchte schon erkennen kann. Sie öffneten interessiert die Hülsen und probierten gerne.

Danach standen wir auf, um zum Beet zu gehen, die Kinder nutzten die Zeit um in der „Höhle“ nach zuschauen. Als sie wieder zurück kamen erzählten sie von einem Bären in der Höhle und Bienen.

Das Beikraut zupfen wurde mit unterschiedlichem Interesse ausgeführt. Die Kinder hörten zum Teil unseren Erklärungen zum Unterschied zwischen den Pflanzen, die stehen bleiben sollten und denen die raus durften nicht genau zu. Auch wenn sie dies getan hatten, fiel ihnen die Umsetzung also Unterscheidung zwischen den Pflanzen schwer. Nur wenige Kinder rupften ohne vorher nachzufragen Pflanzen aus. Insbesondere bei den Jungen ließ das Interesse an der Aufgabe sehr schnell nach, sie waren noch etwas für Löwenzahn mit den besonders langen und schwierig zu entfernenden Wurzeln zu begeistern. Erschwerend kann hinzu, dass man sehr darauf achten musste, nicht ins Beet zu treten, sondern nur vom Rand aus zu arbeiten, was für die Kinder, wegen ihrer kurzen Arme wahrscheinlich sehr viel beschwerlicher war als für uns.

beikraut

Im Anschluss an dieses, begannen wir mit den Tonkügelchen. Bei der Begrüßungsrunde hatten wir den Kindern erläutert, dass diese dazu dienten, um Blumen in der ganzen Stadt wachsen zu lassen, da man die Kugel gut werfen und der Ton mit der Erde gleichzeitig den Pflanzen Nährstoffe geben kann. In diesem Zusammenhang fragten wir nach, ob sie sich daran erinnern können, was Pflanzen alles brauchen um zu leben und sie zählten alle Faktoren auf, die wir Wochen zuvor mit ihnen besprochen hatten.

tonkügelchen

Nach einer kurzen Präsentation der Vorgehensweise begannen die Kinder gleich selbständig Bällchen zu formen und hatten schon nach kurzer Zeit viele hergestellt. Diese waren in Größen und Formen sehr unterschiedlich, und die Kinder hatten Spaß beim Töpfern. Währenddessen überlegten sie sich, wo sie die Tonbällchen hinwerfen wollten, die meisten schlugen aber doch ihren Balkon vor oder nahmen den Vorschlag an, den Baum vor dem Haus zu „bewerfen“.
Die verwendeten Samen, von Löwenmäulchen, Lupine, Kapuziner Kresse, Jungfer im Grünen u. a. Sommerblumen waren unterschiedlich groß, die Kinder bevorzugten die großen Samen.
Das Interesse der Kinder hielt nicht bei allen gleichlang, manche Kinder standen auf und kamen nach kurzer Zeit wieder zurück, um weiter zu töpfern. Andere Kinder wollten sich nach dem ersten Bällchen die Hände waschen und wurden von der Kindergärtnerin überzeugt weiter zu töpfern und die Hände später zu waschen.

Um kurz nach elf Uhr beendeten die Kindergärtnerin und wir das Treffen.

Das nächste Treffen ist für Freitag, den 26.6. verabredet. Des weiteren steht am 30.6. das Sommerfest der Kita an, für das wir uns überlegten, einen Stand zu organisieren, an dem Kinder Kresse in von ihnen angemalten Joghurtbechern säen können.
Am Freitag, den 19.6.09 haben wir in der dm-Filiale am Tauenzien (Europacenter) die Auszeichnung für unseren Gewinn im Projekt „Sei ein Futurist“, von dm und der Unesco ausgeschrieben, erhalten.
Wir konnten unser Projekt in der Filiale vorstellen und nutzen dazu Plakate und Bilder und hatten einen Tisch auf dem wir wieder Tonbällchen formten. Leider hielt sich das Interesse der Käufer bei dm sehr in Grenzen.

Kinderaktion am 04.06.2009

Bericht Kita Treffen 4.06.2009

Am heutigen Tag waren 10 Kinder und eine Betreuerin der KiTa beteiligt. Als Materialien namen wir Schaufeln , Rechen und zwei Decken zum Sitzen mit. Anfangs machten wir die Willkommensrunde wo sich jede Person vorgestellt hat. Zu dem Namen und Alter haben wir uns untereinander ausgetauscht, welches Obst am liebsten gegessen wird. Eine weitere Frage war ob die Kinder einen Garten zuhause haben. Alle Kinder konnten dazu mindestens eine Fruchtart nennen die sie kannten. Drei von den Kindern haben einen Garten zuhause.
Bei der Fragerunde gab es eine Schale frische Erdbeeren und Radieschen. Dabei wurde den Kindern erklärt wie Radieschen angebaut werden und einige Samen herumgeben.

runde

Daraufhin begaben wir uns zu den Beeten wo wir als ersten Radieschen aussäen wollten. Wir gaben den Kindern hierbei kein festes Sääfeld, sondern sie sollten die Samen dort aussäen wo sie wollten. Weil Radieschen rel. schnell wachsen, wenig Platz benötigen und sich gut für Mischkulturen eignen haben wir diese Aussaat gewählt. Anschließend wurden die Samen noch gegossen.

Als zweite Aufgabe hatten wir uns vorgenommen 10 Kürbispflanzen, die von einer anderen Kindergruppe in Töpfchen angesäät wurden in das südliche Beet zu setzen. Den Kindern wurde hierzu kurz die Pflanztiefe und -abstände gezeigt. Das Eingraben verlief teilweise nicht so gut weil noch viele Feinwurzeln der vorherigen Vegetation im Boden waren und diese bei den Plastikschaufeln der Kinder sehr hinderlich war.

beete

Anschließend gaben wir, ähnlich dem Prinzip des einsääens der Radieschen Sonnenblumenkerne den Kinder damit sie diese an dem Ort ihrer Wahl im Beet einsäen konnten. Die Saattiefe war c. 1 cm, danach wurden diese noch gegossen.

Als vierte Aktion hatten wir das Jäten von Beikraut angedacht was aber nicht so wirklich gut funktionierte, stattdessen machten wir dann ein Entdeckungsspiel in der naheliegenden Hecke wo sich ein kleiner Pfad durch schlängelt.

pfad+