Archiv für April 2009

Bericht vom 24.04.09

Heute war es endlich soweit, wir haben das erste Mal mit den Kinder aus der nahe gelegenen KiTa zusammen gearbeitet.
Gegen 9:30 Uhr haben wir die 18 Kinder im Alter zwischen 3-6 und 2 Erzieherinnen abgeholt und sind mit ihnen zusammen rüber zum Kubiz und in den Garten gegangen, damit sie auch den Weg kennen lernen. Dann haben wir es uns auf Decken gemütlich gemacht und erstmal mit einer Kennenlernrunde begonnen. Wir haben uns alle vorgestellt und erklärt warum wir gerne in einem Garten arbeiten. Danach waren die Kinder an der Reihe: jeder musste sich vorstellen und mal erzählen was es denn alles so in einem Garten gibt.

Hierbei erhielten wir ganz interessante antworten. Die meisten sind sich auf jeden Fall einig, dass Blumen, Bäume und Blätter zu einem richtigen Garten gehören. Einige kennen einen Garten und was in ihm so wächst auch von ihrer Oma oder ihrem Opa. Auch was so an einem Baum wächst können viele benennen. Dazu gehören Äpfel, Kirschen usw. und einer war sich sogar sicher schon einmal einen Erdbeerbaum gesehen zu haben. Auch was Pflanzen eigentlich brauchen, wissen die Kinder im Grunde. Als Antworten erhielten wir Wasser, Sonne, Erde, Samen, Sand und Staub, Luft. Also ist eigentlich alles wichtige dabei.
Die Runde wurde angeleitet von Phillip und Frederike, die dann anschließend den Kindern erklärt haben was wir heute mit ihnen so vorhaben. Wir wollten die Kinder in 2 Gruppen aufteilen. Die einen sollten Kürbiskerne in kleine Töpfe einpflanzen zum Vorziehen und die andere Gruppe Erbsen in ein vorbereitetes Beet ein säen. Dazu haben wir den Kindern erstmal einen aufgeschnittenen Kürbis und Erbsenschoten gezeigt, die aufgeregt bestaunt wurden. Auch musste erstmal geklärt werden, was man alles leckere aus einen Kürbis machen kann (Kürbissuppe, Kürbisbrot) und was man machen muss um einen neuen Kürbis zu erhalten (den Kern einpflanzen und gießen).

Und jetzt ging es endlich an die Arbeit. Eva, Phillip, Frederike und Clemens gingen mit der Kürbis-Gruppe auf die Wiese und haben den Kindern Schritt für Schritt gezeigt wie das gemacht wird. Zuerst werden die kleinen Töpfe mit Blumenerde gefüllt, anschließend mit dem Finger ein kleines Loch in die Erde gebohrt, dann der Kürbiskern dort hinein gelegt und vorsichtig zugedeckt und anschließend mit etwas Wasser gegossen. Fertig! Nachdem die Kinder das Prinzip erstmal verstanden hatten, konnten sie nun selbstständig arbeiten, während ein Student jeweils einen Arbeitsschritt betreute. So konnten die Kleinen wie bei einer Schnitzeljagd selbst von Station zu Station rennen und sich selbst ihre Töpfe befüllen, sich einen Kern abholen, ihn in der Erde vergraben und mit Wasser „füttern“. Und bei Fragen oder Problemen war immer eine hilfreiche, (große) Hand zur stelle. Auch bei der Erbsen-Gruppe, angeleitet von Mona und Michel lief alles super. Die Kinder haben eine Palerbsensorte als Beetumrandungentlang einer Schnur gesteckt. Das Ansäen lief größtenteils gut, nurmanchmal waren die Erbsen etwas zu hoch im Boden. Als Saatbegleitung wurde noch Dill angesäät, welcher sich als Mischkultur mit Erbsen und später den Kürbissen gut eignen soll.

Am Ende hatten die Kinder sogar immer noch so viel Energie und waren kaum zu bremsen, so dass wir mit ihnen noch Fangen gespielt haben. Das hat zusätzlich nochmal allen viel Spaß gemacht und war ein gelungener Abschluss von diesem tollen Vormittag. So haben sich dann auch die Kinder und die Erzieherinnen von uns verabschiedet und sind zurück zur KiTa marschiert.

Wildleben im Garten

Im laufe des Frühjahrs wurden auf dem Außengelände des Kubiz einige interessante Tiere entdeckt. Darunter waren 3 mitunter aufdringliche Eichhörnchen, ein Igel (der leider trotz tierärztlicher Behandlung gestorben ist), ein Buntspecht, Engerlinge im Boden, Amseljunge und natürlich die üblichen Vögel wie Tauben, Spatzen und Kohl- sowie Blaumeisen.
Amselnest

Buntspecht im Baum

Igel

Garteneinsatz am Sonntag

Bericht 19. April

Hallo, diesen Sonntag gab es wieder einen Garteneinsatz im Kubiz geben.
Wir haben mittlerweile schon einige Beete fertig und angesäät und wollten
jetzt noch das Beet für das Projekt mit der KiTa fertig machen.
Es kamen 10 Menschen zur Unterstützung bei den Arbeiten. Wir hatten uns vorgenommen das Beet für die Projekte mit den Kindern der Kita zu vollenden, die anfallenden Äste der Rodungen zu entfernen und weitere Teil der Berberitze zu fällen

Beet anlegen:

Wir schon auf einem Treffen zuvor haben wir ein Beet auf einer bisherigen mit Mahonie, Giersch, Löwenzahn, Hartriegel und weiteren bewachsenen Pflanzen angelegt. Dazu mussten teil massive Wurzeln ausgegraben werden und aus so mancher Schutt-Stein kam aus dem Boden zutage. NAchdem die groben Wurzeln mit einer Spitzhacke und HAcke entfernt wurden konnte mit Spaten und dann auch Grabgabel der Boden gelockert werden

Äste aufsammeln:

Bei den letzen Garteneinsätzen hatte n sich mehr und mehr Haufen mit Ästen angesammelt. Die wurden nun auch eine nahgelegene Feuerstelle gebracht und dabei auch darauf geachtet dass die Stacheln der Berberritze sich nicht weiter in der Wiese verteilen.
Auch die Wurzelstöcke des Sacchalin Knöterichs und der Berberritzen haben wir zu dieser Feuerstelle gebracht.

Rodungen:

im vorderen Bereich des Plateaus gab es immer noch größere Bestände an Berberitzen. Auch angesichts der „Nützlichkeit“ dieser Art wie z.B. als Vogelnisthecke oder Wildobst (Beeren) gab es das Befürfnis diese Pflanzen zu entfernen weil sich die Stacheln im Garten verbreiteten und dadurch teils längerwierige Verletzungen führten. Weil der Garten auch für Kleinkinder sicher sein soll ist diese Pflanze wohl nicht so richtig geeignet. Beim Abtransport älterer Büsche die letztes JAhr gerodet wurden gab es dann noch eine Überraschung, denn dort in dem Haufen gab es ein Vogelnest mit 4-5 jungen Vögelchen deren Augen noch verschlossen waren. Aufgrund der Größe der Kleinen gehen wir davon aus dass es wohl Amseljungen sind.
Amseljunge

Wasserversorgung des Gartens

Mit zwei großen Regenwasserbehältern und einem 100m langen Wasserschlauch haben wir nun endlich eine halbwegs funktionierende Wasserversorgung für den Sommer und den bisher trockenen April. Die Erbsen und Winden haben sich gleich einer ausgiebigen Bewässerung erfreut.

Besprechung Projekt mit Kindern von der Kita:

Am kommenden Freitag fängt um 9:30 das gärtnerische Projekt mit der Kita von nebenan an. Wir haben uns darauf geeinigt das für den ersten Tag Erbsen im Beet und Kürbisse/Gurken und Zucchinis in Töpfchen angesäät werden. Zum kennenlernen soll es eine Einführung geben wo erklärt wird was denn Samen überhaupt sind und wie die wachsen. Die Einleitung bereiten Frida und Phillip am Dienstag vor, die Töpfchenanssaat Clemens und die Erbsensaat stellt Michel vor.
Wir treffen uns um 9:00 vor dem Kubiz holen dann die Kinder um halb zehn von der Kita ab. Ein Vorschlag wäre den Mattenwagen als eine Art Gartenexpress zu benutzen.

Ansaat von Kräutern und Blumen

Inzwischen wurden im Haus neben Blumen auch diverse Gewürze und Gemüse wie Fenchel, griechischer Oregano, wildes Basilikum, Genoveser Basilikum (das großblättrige), Zitronenthymian, Ananaskirsche (Physalis-Variante), Sonnenblumen, Estragon angesäät. Die meisten der Pflanzen kommen dann im Mai nach dem letzten Frost nach draußen. Mit den Blumensamen wurden auch die bisher kärglich bewachsenen Betonkästen beim Haupteingang des bepflanzt. Erstaunlicherweise keimten auch Samen die schon einige Jahre alt waren.

Im Garten wurden Erbsen, Winden als Gründünger, SChwarzkümmel, Zitronenthymian und Estragon angesäät.

Säen